Pulau Weh

Hallo liebe virtuell Mitreisende,
ich weiss, der nächste Post ist schon lang überfällig. Hoffentlich habt Ihr deshalb noch nicht die Lust verloren, weizerzulesen….

Nach Banda Aceh kam die Überfahrt nach Pulau Weh. Dies ist eine gar nicht ganz so kleine Insel vor der Nordspitze von Sumatra. Ziemlich hügelig – klar, Vulkangestein eben – und bekannt vor Allem für seine Unterwasser – Attraktionen. Ich hatte mich eingemietet bei Freddies, dem „Resort“ eines Südafrikaners, der hier hängen geblieben ist. Nicht ganz unverständlich, wie man bereits beim ersten Blick aus dem Bungalow zu sehen bekam:

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Nice! Sumur Tiga, so der Name des unten abgeschnittenen Strandes, ist in der Tat der schönste und breiteste Strand der Insel. Wie ich in den nächsten Tagen gelernt habe, heißt das aber nicht viel, denn es gibt auf Pulau Weh fast keinen Strand. In der Nähe von Iboih, einem der touristischen Hauptorte der Insel etwa 20 Kilometer von Sumur Tiga gibt es einen Abschnitt, der Long Beach genannt wird. Long Beach ist geschätzte 2 mal 5 Meter. Dass sie das daneben liegende, einfache Hostel nicht Palace Hotel genannt haben ist auch alles…

Grundsätzlich ist Sumur Tiga nicht falsch. Es ist nicht überlaufen, man kann sich definitiv auf den Strand legen zum sonnen (hab ich selten gemacht) und man kann direkt vom Strand aus schnorcheln gehen. Das wiederum habe ich fast täglich gemacht,außer letztem Sonntag. Das Essen in einem lokalen Warung war zwar lecker, mein Magen mochte es aber nicht so gern wie mein Gaumen. OK, kommt vor.

Schnorcheln vor Sumur Tiga is prima, man sieht eine ganze Reihe schöner bunter Fische. Jedenfalls denkt man das, bis man bei der Hauptattraktion der Insel war, der nochmal ein paar hundert Meter vorgelagerten kleinen Insel Pulau Rubiah. Dort zu schnorcheln kann man nur vergleichen mit einem tropischen Aquarium, das Badewannentemperatur hat. Es ist unglaublich, was man dort in direkter Ufernähe alles zu sehen bekommt, von Schwärmen unterschiedlichster bunter Fische über Tintenfische, Seespinnen und was weiß ich großartig! Die Korallen sind nicht prall, zumeist abgestorben aber das ist eben nicht die Attraktion hier. Der Ausflug dahin war herrlich, aber ließ danach halt auch Sumur Tiga deutlich verblassen…

Wie bin ich eigentlich nach Rubiah gekommen? Die Fischer rudern einen rüber von Iboih. Und dorthin? Mit dem Touristen – Transportmittel Nummer eins hier, dem Becak.

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Dabei handelt es sich um normale Motorräder, an die kunstvoll Beiwagen meist Marke Eigenbau angeschraubt sind. Damit ist man dann mit Tempo 50-70 über die hügelige Insel unterwegs. Selbstverständlich ohne Helm, aber das kann man sich ja denken. Andererseits, nachdem ich einen Teil meiner Stadtführung in Banda Aceh, das deutlich befahrener ist als Sozius auf dem Motorrad bekommen habe und da natürlich auch keiner Helm trug, ficht mich das im Becak nun echt nicht mehr an…

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